Bestes Angebot verpasst?

Diese Hotel-Website bucht für Sie günstiger um!

28. Dezember 2016

Täglich vergleichen und buchen Millionen Menschen weltweit Hotels online über Buchungsportale, im Reisebüro oder mithilfe von Katalogen. Taucht Tage oder Wochen nach der Buchung ein noch günstigeres Angebot auf, hat man schlichtweg Pech gehabt. Bis jetzt – denn es gibt Start-ups, die genau das ändern wollen. Wie es funktioniert, wer mitmachen kann und wie man am Ende wirklich Geld sparen kann.

Es gibt verschiedene Theorien und Untersuchungsergebnisse darüber, wann wirklich der beste Zeitpunkt für eine Hotelbuchung ist. So ermittelte Tripadvisor beispielsweise für die diesjährige Hauptsaison eine optimale Buchungszeit von drei bis fünf Monaten im Voraus. Darüber hinaus hat außerdem jeder die Möglichkeit, die Preise über verschiedene Buchungsportale zu beobachten und zu vergleichen – und beim besten Angebot zuzuschlagen.

Doch was, wenn der Preis für eine Hotelübernachtung nachträglich günstiger wird – ähnlich wie beispielsweise bei einem Kleidungsstück, das man zum Originalpreis gekauft hat und später für einen wesentlich günstigeren Preis im Sale sieht? Die meisten Menschen ärgern sich wahrscheinlich über das verpasste Angebot, vorausgesetzt, man entdeckt es überhaupt. Was also tun? Die bestehende Buchung stornieren, ein neues Angebot buchen, Konditionen vergleichen? Für Einzelreisende oft viel zu kompliziert und aufwändig.

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Nach der Hotelbuchung Geld sparen

. Zu Letzterem gehört beispielsweise ein kostenloses Zimmer-Upgrade, inkludiertes Frühstück oder die kostenfreie Nutzung des Spa-Bereichs etc.

Die Nutzer müssen dafür einfach eine gültige und vollständige Buchungsbestätigung eines Hotels einschicken. Voraussetzung: Das Zimmer muss kostenfrei stornierbar sein. „Gibt es das gleiche Zimmer in dem gleichen Hotel bei einem anderen Anbieter zu einem günstigeren Preis oder bietet sich ein Upgrade an, informiert DreamCheaper den Nutzer per Email über das Angebot“, heißt es von Seiten des Unternehmens. „Nimmt dieser es binnen 24 Stunden an, wird umgebucht und erst dann die ursprüngliche Buchung storniert.“ Das Ganze funktioniert mithilfe eines speziell entwickelten Algorithmus.

Der Service kostet die Nutzer keine Extra-Gebühr, lediglich 20 Prozent der Preisdifferenz behält DreamCheaper ein. Außerdem verdient das Unternehmen an Provisionen für die neu gebuchten Zimmer.

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Bis zu 60 Prozent Ersparnis

Auf der Webseite von DreamCheaper sind Beispiele von geglückten Spar-Deals zu finden. Statt 796 Euro soll ein User letztlich nur 461 Euro für ein Hotel in San Diego gezahlt haben, ein anderer 364 statt 405 Euro für ein Hotel in Bangkok. Eine Garantie oder eine pauschale Antwort auf die Frage, wie viel man konkret spart, kann das Start-up zwar nicht geben, und dennoch erreicht es nach eigenen Angaben Einsparungen bei „etwa zwei von drei Buchungen“, anders gesagt: „Im Durchschnitt können wir Preise um 15 Prozent senken. Allerdings gibt es keine Garantie, einige Einsparungen sind nur 3 Prozent, andere sogar 60 Prozent“, heißt es auf der Webseite.

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Auch andere Start-ups mit Spar-Idee

Neben dem Berliner Start-up gibt es TripRebel, ein Konkurrenz-Unternehmen aus Hamburg mit ähnlichem Konzept. Gründer Carlos Borges und Gernot Supp halten ebenfalls Ausschau nach günstigeren Hotelpreisen nach der Buchung. Der Unterschied hier: Man bucht nicht über irgendeine Plattform, sondern direkt über triprebel.com. Allerdings werden auch Buchungen angenommen, die man nicht gebührenfrei stornieren kann. In diesem Fall rechnen Algorithmen aus, ob es am Ende wirklich eine Ersparnis gibt.

Das Unternehmen verdient an Provisionen, behält aber keinen Anteil der ersparten Differenz ein. Auf der Webseite heißt es: „Die Benutzung von TripRebel ist absolut kostenlos. TripRebel verdient an einer Vermittlungspauschale des Hotels, das du über uns gebucht hast. Du bekommst das beste Hotel, wir bekommen Provision.“

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Vorbild kommt aus den USA

Vorbild der Hotelspar-Plattformen ist Tingo aus den USA. Bereits im März 2012 gelauncht, bucht man auch hier die Hotels über die Webseite und wartet anschließend darauf, über einen günstigeren Preis informiert zu werden. Den Differenzbetrag bekommt man auf seine Kreditkarte zurückgebucht.

Auf der Webseite wird der Gesamtbetrag aller Einsparungen ständig aktualisiert. (ca. 1,4 Mio. Euro, Stand: 28.12.2016).

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